Schwaches Spiel und keine Punkte

Heimniederlage gegen Frauenberg ist verdient

SSV Weilerswist - SV Frauenberg 0:1 (0:1). Zwar hatten sich die Weilerswister für das Spiel gegen den SV einiges vorgenommen, umsetzen konnten sie die Vorgaben des Trainerduos aber nicht. Dabei sah es zunächst gut aus: Der SSV begann druckvoll, versuchte zu kombinieren und fand in den ersten zehn Minuten ein ums andere Mal eine Lücke in der dicht gestaffelten Gästeverteidigung. Einzig ein Tor gelang den Gastgebern nicht. Aus vollkommen unerfindlichen Gründen ließ man die Gäste, die sich bis dato nur auf die Defensive beschränkten, in der Folgezeit immer besser ins Spiel kommen. Man rückte zu weit auf, ließ dem Gegner zu viel Platz, und durfte sich daher nach einer Viertelstunde auch nicht über den Führungstreffer des SV beschweren. Im Mittelfeld ging ein Frauenberger Akteur gleich an drei(!) Weilerswistern vorbei, lief allein aufs Tor zu, scheiterte mit seinem Schuss aber zunächst an Keeper Stefan Kühlborn. Den Abpraller konnte ein SV-Stürmer allerdings zur überraschenden Gästeführung einschießen (15.). Nach diesem frühen Schock versuchte man auf Weilerswister Seite wieder die Kontrolle über das Spiel zu gewinnen. Dies gelang allerdings nur bruchstückhaft. Zwar erspielte man sich einige gute Möglichkeiten, doch die Rückwärtsbewegung ließ weiter zu wünschen übrig, sodass die Gäste vor der Pause durchaus hätten erhöhen können. Nach einer deutlichen Kabinenansprache, wollte man die schwache erste Hälfte vergessen machen, und hatte sich für den zweiten Durchgang viel vorgenommen. Doch leider blieb das Spiel des SSV zerfahren. Gegen die an diesem Tag sehr sicher stehende Frauenberger Defensive fanden die Weilerwister zu keinem Zeitpunkt die richtigen Mittel, und mit Fernschüssen war der sichere SV-Torwart ebenfalls nicht zu bezwingen. Und so verstrich die zweite Hälfte ohne große Höhepunkte, und am Ende stand eine überaus enttäuschende, weil eigentlich vermeidbare Niederlage, die an diesem Sonntag, aufgrund der ungewohnt schlechten Vorstellung des SSV, aber durchaus in Ordnung ging, da sich die Gäste diesen Dreier redlich verdient und erkämpft hatten. Bis zur Winterpause gilt es jetzt noch drei Spiele zu bestreiten, zwei davon vor eigenem Publikum. In diesen drei Spielen kann sich der SSV noch eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde erarbeiten. Dafür muss aber wieder eine Steigerung erfolgen (sk).

 

SSV Weilerswist: Kühlborn, Litsch, Springer, Toussaint (ab 78. Repgen), Dohm, Knaub, Groß (ab 65. Bulig), Heigl, Dederich, Morina, Tummers.